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Anti-TTIP-CETA-Demo

Demonstrationen

Anti-TTIP-CETA-Demo

In Stuttgart und sechs weiteren Städten haben Mitte September (17. September) mehr als hunderttausend Frauen und Männer gegen die geplanten und umstrittenen Freihandelsabkommen CETA und  TTIP demonstriert.  Allein in Stuttgart protestierten nach Angaben der Veranstalter 40 000 Männer und Frauen.  Auf Plakaten forderten sie TTIP und CETA stoppen.

Zu den Demonstrationen, die zeitgleich in sieben Städten in Deutschland stattfanden, hatte ein breites Bündnis von unter anderen Gewerkschaften, Kirchen, Wohlfahrts- und Sozialverbänden, Globalisierungsgegnern, Umwelt- und Verbraucherschützern sowie Initiativen für eine nachhaltige Landwirtschaft aufgerufen.  Die Demonstrationen Stuttgart, München, Frankfurt/Main, Köln, Leipzig und Berlin waren von insgesamt 30 Trägerorganisationen initiiert.

Für Martin Gross, stellvertretender ver.di-Landesbezirksleiter, soll mit den Freihandelsabkommen die neoliberale Politik der vergangenen Jahrzehnte weiter forciert  statt endlich gebremst werden. Und das, obwohl „wir an den Folgen dieser Politik immer noch weltweit leiden“. Eine breite gesellschaftliche Bewegung diesseits und jenseits des Atlantiks wehre sich gegen die Abkommen und damit gegen diese Politik:  „Der neoliberale Geist dieser Abkommen manifestiert sich vor allem in den Klauseln, die einer weitere Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge Tür und Tor öffnen, sowie der Einführung einer Paralleljustiz mit Sonderrechten für Unternehmen und Konzerne.“